Mehrfamilienhäuser und eine Kostenaufstellung.

DEIN KURZCHECK

Das ist wichtig.

01

Die neuen Regeln gelten seit dem 1. Januar 2025.

02

Bewertung und Messzahlen können nach Bundesland abweichen.

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Die Umlage braucht eine entsprechende Betriebskostenvereinbarung.

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Messbetrag mal Hebesatz

Die jährliche Grundsteuer ergibt sich aus Grundsteuermessbetrag und kommunalem Hebesatz. Wie der Messbetrag entsteht, hängt vom anwendbaren Modell ab. Eine Bundesmodell-Rechnung darf nicht auf jedes Bundesland übertragen werden.

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Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten

Diese frei gewählten Zahlen erklären den Rechenweg. Sie sind weder ein aktueller kommunaler Hebesatz noch eine Bewertung deiner Immobilie.

Ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten
SchrittRechnungErgebnis
Jahressteuer93 € Messbetrag × 500 %465 €
Wohnungsanteil80 m² / 600 m²13,33 %
Umlage bei 1.200 € Gesamtkosten80 / 600 × 1.200 €160 € im Jahr
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Als Mieter Beleg und Verteilung prüfen

§ 2 Nummer 1 BetrKV nennt die laufenden öffentlichen Lasten einschließlich Grundsteuer als Betriebskosten. Die konkrete Umlage folgt zusätzlich aus der Vereinbarung und dem anwendbaren Verteilungsmaßstab. § 556 BGB regelt auch die Belegeinsicht.

  • Mietvertrag, Abrechnung und Grundsteuerbeleg vergleichen.
  • Gesamtbetrag und Abrechnungszeitraum kontrollieren.
  • Wohnungsanteil und Verteilungsmaßstab nachvollziehen.
  • Eine höhere Abrechnung nicht allein mit der Reform erklären lassen.
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Bewertung und Umlage sind verschiedene Fragen

Eine falsche Bewertungsgrundlage und eine falsche Verteilung auf die Wohnung werden an unterschiedlichen Stellen geklärt. Eigentümer prüfen den richtigen Bescheid und seine Belehrung; Mieter hinterfragen ihre Abrechnung. Kläre die einschlägigen Fristen rechtzeitig.

Häufige Fragen

Ist jeder höhere Abrechnungsbetrag wegen der Reform richtig?

Nein. Beleg, Zeitraum und Verteilung auf deine Wohnung müssen weiterhin nachvollziehbar sein.

QUELLEN & STAND

Nachvollziehbar nachlesen.

BMF: Neue Grundsteuer und Landesmodelle ↗BetrKV § 2: Betriebskosten ↗BGB § 556: Belegeinsicht ↗