Wohnung mieten in Österreich
Mietwohnungen in Österreich drastisch verteuert
Im vergangenen Jahr haben sich die Mieten für eine Wohnung in Österreich drastisch verteuert. Mehr als das 17-fache der üblichen Inflation sind die Mieten gestiegen. Das zumindest zeigen aktuelle Zahlen des Landes.
Während die Mieten um 5,3 Prozent stiegen, ist die Inflation im gleichen Zeitraum gerade einmal um 0,1 Prozent angestiegen. Damit stehen die beiden Werte in keinerlei Verhältnis zueinander.
Dieselben Entwicklungen sind auch schon in den Vorjahren erkennbar gewesen, im Jahr 2007 stiegen die Mieten um 2,1, in 2008 um 1,3 Prozent. Experten machen die verteuerten Kategoriemieten für den sprunghaften Anstieg verantwortlich. Doch diese allein verteuern die Mietwohnungen nicht alleine. Denn auch der Lebenswandel der Österreicher hat sich verändert.
So gibt es keine langfristigen Planungen mehr, Mietwohnungen werden schneller aufgegeben und neue Wohnungen bezogen. Da aber mit Abschluss eines neuen Mietvertrages automatisch auch die aktuellen Mieten gezahlt werden müssen, kommt es nicht selten vor, dass ein drastischer Anstieg der Quadratmeterpreise hingenommen werden muss.
Als Beispiel geben die Experten eine Wohnung der Kategorie A an. Wurde diese vor 1994 angemietet und jetzt in eine vergleichbare Wohnung umgezogen, so fallen Kosten an, die um bis zu 160 Prozent höher liegen. Ein weiteres Problem, das sich langfristig ebenfalls für höhere Mieten aussprechen wird, sehen die Experten in den thermischen Sanierungen. Denn diese kosten natürlich Geld und müssen dementsprechend auch teurer bezahlt werden.
Autor: intoh marketing
Tags: Mietwohnungen, Wohnung, Wohnungen