Wohnung mieten
Wohnungsmieten in Berlin günstig, aber kaum bezahlbar
Obwohl in Berlin die Mieten für Wohnungen besonders günstig liegen, zumindest im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten, sind diese für die Berliner kaum noch bezahlbar.
Denn auch die Kaufkraft ist in Berlin deutlich niedriger, als in anderen Städten, sie liegt gerade einmal bei 90 Prozent im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Zudem beziehen mehr als 600.000 Menschen in Berlin Hartz IV, was klar werden lässt, dass die Mieten mit durchschnittlich 6,96 Euro pro Quadratmeter sehr hoch erscheinen.
Besonders schwierig zu verkraften sind die ständigen Steigerungen der Mieten. So kosten größere Wohnungen mit vier und fünf Zimmern im Schnitt 6,71 Euro bzw. 7,42 Euro pro Quadratmeter, was die Haushaltskasse von Familien doch stark beansprucht.
Für die Berliner Einkommensverhältnisse sind diese Mieten kaum noch bezahlbar, ähnlich sieht es bei den Eigentumswohnungen aus. Wer sich eine solche kaufen möchte, muss mit Kosten von 1.693 Euro pro Quadratmeter rechnen. Bei den kleinen Ein-Raum-Wohnungen sind die Kaufpreise nicht gestiegen, sie liegen bei 1.362 Euro, wie im Vorjahr. Die Kosten für Drei- und Vier-Raum-Wohnungen weisen allerdings eine Steigerung um vier Prozent auf. Hier kostet der Quadratmeter 1.804 bzw. 1.831 Euro im Kauf.
Im Gegenzug dazu sind die Preise um elf Prozent gesunken, was jedoch nur sehr große Wohnungen mit fünf Zimmern und mehr betrifft. Für einen Quadratmeter werden hier 1.712 Euro fällig. Der Preisverfall wird von Experten auf die größere Vorsicht beim Kauf von Luxusobjekten zurück geführt.
Autor: Haus & Büro
Tags: Eigentumswohnungen, Miete, Wohnungen