Wärmedämmung im Dachgeschoss
Bessere Wärmedämmung mit Holzfaser und Zellulose
Egal ob ein Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Reihenhaus oder Mietwohnung, in den Wohnungen und Räumen unterm Dach wird es im Sommer meist ziemlich warm. Beim Neubau oder der Sanierung sollte deshalb nicht nur auf eine gute Wärmedämmung für den Winter, sondern auch auf einen guten sommerlichen Hitzeschutz geachtet werden.
Experten der Verbraucherzentrale Erfurt empfehlen, für die Dämmung von Dachräumen und Dachgeschossen Holzfaser- oder Zellulosedämmstoffen zu verwenden. Diese Materialien haben eine mindestens viermal so hohe Speicherfähigkeit wie herkömmliche Mineralwolle oder Styropordämmplatten. Damit können die durch nächtliches Lüften in den Raum eingebrachten kühlen Nachttemperaturen tagsüber länger im Wohnraum gehalten werden.
Decken und Dachschrägen sollten mit einer extra großen Dämmstärke versehen werden. Durch seitliches „Anschuhen” von entsprechenden Bohlen oder das „Aufdoppeln” der Dachsparren mit zusätzlichen Sparrenverstärkungen kann die dafür benötigte Sparrenhöhe leicht erreicht werden.
Dachflächenfenster sollten auf der Außenseite einen Rollladen, Außenraffstores oder wetterfeste Textilrollos bekommen, um vor direkter Sonneneinstrahlung und damit verbundenen hohen Innentemperaturen wirksam zu schützen. Sonnenschutzmaßnahmen an der Innenseite der Fenster sind meist nicht so wirksam.
Autor: Heiko Erxleben
Tags: Mietwohnung, Wohnungen