So manchen Mieter einer Wohnung „haut es vom Hocker“, wenn die Betriebskostenabrechnung für das letzte Jahr ins Haus flattert. Im Allgemeinen sorgen die ständig weiter steigenden Preise für Heizöl, Erdgas und Strom für heftige Nachforderungen. Doch nicht immer sind die dort ausgewiesenen Zahlen auch wirklich richtig.
Zuerst einmal sollte man prüfen, ob die in der eigenen Wohnung abgelesenen Daten der Verbrauchszähler korrekt in die Betriebskostenabrechnung übernommen worden sind. Schon ein banaler Zahlendreher kann hier für erhebliche Differenzen sorgen, wenn er beispielsweise die Hunderter- und die Tausenderstelle vor dem Komma betrifft. Ist das der Fall, sollte man schleunigst Kontakt mit seinem Vermieter aufnehmen und Widerspruch gegen die Abrechnung einlegen. Weiter lesen…
Nebenkosten der Baufinanzierung
Ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung zu bauen bzw. zu kaufen, das kostet viel Geld. Nicht selten wird es deutlich teurer, als ursprünglich geplant. Grund dafür sind oft fehlende oder falsche Einschätzungen der anfallenden Kosten.
So werden beispielsweise die Baunebenkosten oft unterschätzt. Für den Erwerb einer Immobilie fallen allerdings Notarkosten an, die etwa 1,5 Prozent des Kaufpreises ausmachen, sowie Grunderwerbssteuern in Höhe von 3,5 bis 4,5 Prozent.
Weiter lesen…
Mieterhöhung bei Genossenschaftswohnungen
Wohnungen einer Genossenschaft zeichnen sich durch viele Vorteile aus. So auch in einem Fall, der unter dem Aktenzeichen VIII ZR 159/08 entschieden wurde. Im besagten Fall hatte eine Wohnungsgenossenschaft die Mietwohnungen saniert.
Eine der Mieterinnen wollte aufgrund der Belastungen durch die Handwerker die Miete kürzen. Die Genossenschaft wies sie sorgfältig darauf hin, dass sie mit einer Mieterhöhung rechnen müsse, wenn sie die Miete während der Bauarbeiten kürze. Täte sie dies nicht, würde die Wohnungsgenossenschaft dagegen von einer Erhöhung der Miete absehen.
Weiter lesen…