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Studentenwohnung

Was kostet eine Studentenwohnung?

Viele Studenten müssen für ihr Studium in eine andere Stadt ziehen. Das Leben im Elternhaus ist nicht mehr möglich, die Anfahrtswege hierfür wären zu weit. Deshalb ist es wichtig, sich schon frühzeitig nach einer Studentenwohnung umzuschauen. Studentenwohnungen werden dabei vor allen Dingen von den Studentenwerken getragen, aber auch kirchliche und private Träger sind hier durchaus möglich.

Solche Studentenwohnungen sind mit etwa 51 bis 238 Euro Warmmiete im bundesdeutschen Durchschnitt sehr günstig. Für die Höhe der Mieten ist die Ausstattung der Studentenwohnungen entscheidend, aber auch die Lage. Die großen Universitätsstädte sind meist etwas teurer, wohingegen man in ländlicheren Gegenden eher günstige Studentenwohnungen finden kann.

Derzeit sind in Studentenwohnheimen etwa 22.000 Plätze frei. Wer hier keinen Platz bekommt, der muss sich auf dem freien Wohnungsmarkt umsehen. Allerdings sind die Kosten für ein einfaches Zimmer zur Untermiete mit 234 Euro im Schnitt doch recht hoch. In einer eigenen Wohnung muss man von Kosten um die 320 Euro ausgehen. Sucht man dann noch über einen Makler, kommen etwa zwei bis drei Nettokaltmieten an Makler-Courtage hinzu, die für einen Studenten nicht einfach aufzubringen sind.

Man hat jedoch die Chance auf Wohngeld. Sofern man dem Grunde nach Bafög-berechtigt ist, kann man sowohl Wohngeld beantragen, als auch eine Sozialwohnung. Allerdings sollte man sich hier bereits vorab erkundigen, ob dieser Anspruch aufgrund der eigenen und der elterlichen finanziellen Situation überhaupt gegeben ist.

Autor: Haus & Büro

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