Wohnung.com     

  Das Newsportal rund um den Wohnungsmarkt  

Risse im Haus



Risse sind nicht immer gefährlich

In vielen neuen Häusern und Wohnungen zeichnen sich innerhalb der ersten fünf Jahre nach dem Bau diverse Risse ab. Schnell keimt die Sorge im Eigentümer, dass ein erheblicher Baumangel vorliegt, der mitunter sogar zu statischen Problemen führen könnte. Doch Experten können hier beruhigen, viele Risse im Einfamilienhaus sind weniger gefährlich, als gemeinhin angenommen.

Die Ursachen für Risse können dabei in verschiedenen Dingen liegen, der Verkehr, der Vibrationen mit sich bringt, ein feuchter und geringfügig nachgiebiger gewordener Baugrund z.B. aufgrund eines Wasserschadens in der Nachbarschaft, extreme Hitze oder Kälte, geringfügige Setzungserscheinungen nach der Fertigstellung, Bauarbeiten und Erschütterungen in der Nachbarschaft, Spannungen durch unterschiedliche verwendete Materialien, endgültige und vollständige Austrocknung des Baukörpers nach den Bauarbeiten, das sind nur einige Gründe, die für Risse an Einfamilienhäusern sorgen können.

Wer sich unsicher ist, ob die Risse in der Fassade gefährlich sind, kann einen einfachen Test durchführen. Dazu wird einfach etwas Gips über den Riss gebracht, etwa in der Größe einer Handfläche, eine sogenannte Gipsmarke. Setzt sich der Riss nach einigen Tagen im Gips fort, handelt es sich um einen beweglichen Riss, der schleunigst vom Sachverständigen unter die Lupe zu nehmen ist. Solche beweglichen Risse können für Einfamilienhäuser und alle anderen Gebäude massive Schäden bedeuten, die Statik kann beeinträchtigt werden.

Bei unbeweglichen Rissen hingegen besteht kein Grund zur Sorge. Denn hier gilt, dass diese völlig normal sind, mit etwas elastischer Dichtmasse, Spachtel- oder Fugenmasse aus dem Baumarkt können die Risse verdeckt und anschließend übergestrichen werden, sollte der Anblick tatsächlich als störend empfunden werden. Andernfalls können die Risse problemlos in der Fassade verbleiben, ohne einen Schaden anzurichten.

Autor: Haus & Büro

Tags:, ,

Veröffentlicht in Ratgeber.

Kommentar hinzufügen

Vorheriger Eintrag: Fogging   Nächster Eintrag: Geld sparen

Keine Antworten

Benutzen Sie das unten stehende Formular zum Versenden eines Kommentares!


Antworten

Sie müssen eingeloggt sein zum senden eines Kommentares.