Möbel
Eichenmöbel – Der Klassiker auch für junge Leute
Eichenholz war über Jahrhunderte hinweg das bevorzugte Holz in Europa. Vor allem in Deutschland und Österreich gilt Eichenholz noch immer als traditionelles Tischlerholz. Früher wurden die besten Möbel vorwiegend aus Eichenholz hergestellt.
Eichenmöbel sind jedoch gerade bei jungen Leuten oft tabu. Junge Menschen kennen Eichenmöbel als rustikale Altertümer aus der Wohnung ihrer Eltern. Meist in dunklen Farben geistern diese Möbel noch heute als trübe Erinnerung in den Köpfen jüngerer Generationen herum.
Trotzdem ist die Eiche der Klassiker im Möbelbau. Damit nun dieser Klassiker mit der Zeit gehen kann, muss er weiter entwickelt werden. Das heißt, zeitgemäße und elegante Formgebung müssen bei der Herstellung von Eichenmöbeln im Vordergrund stehen, damit sie für junge Leute interessant werden. Auf diese Art und Weise können auch Eichenmöbel zeitlos sein. Der Schritt der Weiterentwicklung muss getan werden. Eichenholz hat schließlich viele Vorteile, die den Menschen früher bewusst waren, die jedoch heute weitestgehend vergessen wurden.
Das Holz der Eiche ist wohl eines der haltbarsten Hölzer, die es im europäischen Raum gibt. Schon immer stand die Eiche für Qualität, Kraft und Energie. Daher haben Eichenmöbel auch den Ruf, über längere Generationen hinweg zu dienen, ohne ihre Funktionen und Haltbarkeit zu verlieren. Dies rührt daher, dass die Dichte der Eiche sehr hoch ist und sie daher massiv und hart ist.
Möbelhersteller wollen nun auch junge Leute von der Eiche überzeugen und geben den Möbeln zeitgemäße formen, um moderne, schlichte, aber dennoch präsente Möbel anzubieten. Nach einer langen Zeit der Durststrecke wird nun heute Eichenholz im Möbelbau und ganz neu auch als Design-Element im Ladenbau, in Bars, Restaurants und Hotels verstärkt eingesetzt.
Damit hat sich die Eiche ihren Respekt zurück erobert und kann in der Tat als zeitlos angesehen werden. Durch die Fertigung moderner Eichenmöbel und auch Böden in hellen Tönen sind diese auch für junge Leute wieder attraktiv geworden.
Autor: Federkiel