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	<title>Kommentare zu: Immobilienrente</title>
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	<description>Das Newsportal rund um den Wohnungsmarkt</description>
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		<title>Von: Lartin10</title>
		<link>http://www.wohnung.com/immobilienrente/comment-page-1/#comment-71</link>
		<dc:creator>Lartin10</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 12:49:35 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, leider wird eine Rückzahlung des Darlehens auch bei dieser Form der &quot;Altersnachsorge&quot;, der &quot;Umkehrhypothek&quot; irgendwann fällig. Auf die Bedingungen hierfür sollte besondere Aufmerksamkeit gelegt werden, da bei einigen Angeboten eine Rückzahlung bei Ableben ODER zum 90. Lebensjahr verlangt wird. Nur was soll man tun, wenn man das 90. Lebensjahr bei bester Gesundheit erreicht? Wo soll das Geld für die dann fällige Rückzahlung kommen? Diese Fälligkeit bedeutet den faktischen Zwang zum Verkauf der Immobilie und zum Auszug. Und das mit 90 Jahren. Dann mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! 

Das Modell des Verbandes öffentlicher Banken (als erste wird die Investitionsbank Schleswig-Holstein dies anbieten) sieht dies nicht vor - allerdings ist noch immer nicht sicher, wann es an den Markt kommen wird. 

Auch dieses Angebot ist keine echte &quot;Rente&quot;, vielmehr handelt es sich um eine ratierliche Auszahlung eines Darlehens. Angebote mit Reinvestition des Darlehensbetrages in eine Rentenversicherung (nur so ließe sich eine echte lebenslange Rente darstellen) sind ebenfalls kritisch zu betrachten, da hier eine negative Zinsdifferenz entsteht (Anlagezins in der Rentenversicherung niedriger, als der sich kumulierende Zins des Darlehens) und die Zahlung aus der Rentenversicherung noch dazu der Ertragsanteilbesteuerung für Renten unterliegt. Von den zusätzlichen in der Rentenversicherung enthaltenen Abschlusskosten ganz zu schweigen...

Momentan gibt es in Deutschland nur eine &quot;echte&quot; Reverse Mortgage nach dem Vorbild der beiden größten Märkte (USA: ca. 120.000 Neuverträge p.a. und GB: ca. 30.000 Neuverträge p.a.), bei welchem die Immobilie im Eigentum des Immobilienbesitzers verbleibt, einen echten Erbenschutz bietet(bei möglicher Überschuldung durch Langlebigkeit oder Wertverfall der Immobilie) und sowohl als einmalige Auszahlung als auch als ratierliche Auszahlung in Anspruch genommen werden kann. Dies wird durch die DKB finanziert, ist jedoch nicht direkt über die DKB sondern nur über ausgewählte Vermittler und unter dem Namen ImmoRentenPlus erhältlich.

Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich der Markt in Deutschland entwickelt. Ob nach einigen mehr oder minder gescheiterten Anläufen nun die Zeit in Deutschland endlich reif ist für Immobilienverzehrprodukte, die Rentnern die Möglichkeit  schaffen, aus dem in der Immobilie gebundenen Vermögen ein Zubrot für die Rente zu erlangen. Es scheint auf jeden Fall so, da die ersten Resonanzen von Vermittlern und auch der Zielgruppe deutlich darauf schließen lassen.

Autor: Martin Lotz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, leider wird eine Rückzahlung des Darlehens auch bei dieser Form der &#8220;Altersnachsorge&#8221;, der &#8220;Umkehrhypothek&#8221; irgendwann fällig. Auf die Bedingungen hierfür sollte besondere Aufmerksamkeit gelegt werden, da bei einigen Angeboten eine Rückzahlung bei Ableben ODER zum 90. Lebensjahr verlangt wird. Nur was soll man tun, wenn man das 90. Lebensjahr bei bester Gesundheit erreicht? Wo soll das Geld für die dann fällige Rückzahlung kommen? Diese Fälligkeit bedeutet den faktischen Zwang zum Verkauf der Immobilie und zum Auszug. Und das mit 90 Jahren. Dann mal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! </p>
<p>Das Modell des Verbandes öffentlicher Banken (als erste wird die Investitionsbank Schleswig-Holstein dies anbieten) sieht dies nicht vor &#8211; allerdings ist noch immer nicht sicher, wann es an den Markt kommen wird. </p>
<p>Auch dieses Angebot ist keine echte &#8220;Rente&#8221;, vielmehr handelt es sich um eine ratierliche Auszahlung eines Darlehens. Angebote mit Reinvestition des Darlehensbetrages in eine Rentenversicherung (nur so ließe sich eine echte lebenslange Rente darstellen) sind ebenfalls kritisch zu betrachten, da hier eine negative Zinsdifferenz entsteht (Anlagezins in der Rentenversicherung niedriger, als der sich kumulierende Zins des Darlehens) und die Zahlung aus der Rentenversicherung noch dazu der Ertragsanteilbesteuerung für Renten unterliegt. Von den zusätzlichen in der Rentenversicherung enthaltenen Abschlusskosten ganz zu schweigen&#8230;</p>
<p>Momentan gibt es in Deutschland nur eine &#8220;echte&#8221; Reverse Mortgage nach dem Vorbild der beiden größten Märkte (USA: ca. 120.000 Neuverträge p.a. und GB: ca. 30.000 Neuverträge p.a.), bei welchem die Immobilie im Eigentum des Immobilienbesitzers verbleibt, einen echten Erbenschutz bietet(bei möglicher Überschuldung durch Langlebigkeit oder Wertverfall der Immobilie) und sowohl als einmalige Auszahlung als auch als ratierliche Auszahlung in Anspruch genommen werden kann. Dies wird durch die DKB finanziert, ist jedoch nicht direkt über die DKB sondern nur über ausgewählte Vermittler und unter dem Namen ImmoRentenPlus erhältlich.</p>
<p>Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich der Markt in Deutschland entwickelt. Ob nach einigen mehr oder minder gescheiterten Anläufen nun die Zeit in Deutschland endlich reif ist für Immobilienverzehrprodukte, die Rentnern die Möglichkeit  schaffen, aus dem in der Immobilie gebundenen Vermögen ein Zubrot für die Rente zu erlangen. Es scheint auf jeden Fall so, da die ersten Resonanzen von Vermittlern und auch der Zielgruppe deutlich darauf schließen lassen.</p>
<p>Autor: Martin Lotz</p>
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