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Zinshäuser in Wien verschwinden

Die Zinshäuser, die in den Jahren 1848 bis 1918 gebaut wurden, zeichnen sich durch hohe Räume und kunstvolle Fassaden aus. Doch es werden immer weniger dieser Zinshäuser gezählt, für die ein einzelner Hausherr charakteristisch ist.

Seit 1992 werden die Zinshäuser „filetiert”, wie die Experten es nennen. Das heißt, die einzelnen Wohnungen werden an private Käufer veräußert. Mehr als 200 Häuser pro Jahr werden so aus einer Hand in viele gegeben.

Insgesamt gab es 168.000 Zinshäuser in Wien, jetzt ist nur noch jedes zehnte davon ein solches. In den Bezirken sieben, acht und neun sind noch die meisten Zinshäuser in der österreichischen Hauptstadt zu finden. Mit gerade einmal 122 Häusern ist der elfte Bezirk der Stadt nur sehr dünn mit Zinshäusern besiedelt. Das liegt aber daran, dass aufgrund unzureichend guter Bedingungen schon vor über 100 Jahren nur wenig in diesem Bereich gebaut wurde.

Die Kosten für Zinshäuser, Wohnungen in diesen, sowie Grundstücke in Wien steigen indessen. Insbesondere die Trendviertel, die derzeit sehr beliebt sind, werden immer teurer. In der Stadt selbst müssen Käufer mit Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro je Quadratmeter rechnen.

Besonders beliebt ist eine Wohnung im Stuwerviertel, das im zweiten Bezirk liegt. Auch rund um das Schlossquadrat werden die Immobilien sehr gerne gekauft. Der Preisanstieg ist dementsprechend auch in diesen Bereich deutlich zu verzeichnen.

Autor: intoh marketing

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