Heizung
Heizkörpernischen nachträglich dämmen spart Heizenergie
Herkömmliche Plattenheizkörper werden meist unter dem Fenster eingebaut. Die von den Heizkörpern aufsteigende warme Luft kann sich dadurch mit der von den Fenstern absinkenden kalten Luft vermischen und diese gut erwärmen. Somit wird außerdem ein Beschlagen der Fenster verhindert bzw. gemindert. Wichtig ist, dass die Außenwand hinter dem Heizkörper nicht zu dünn bzw. gut gedämmt ist, anderenfalls geht viel Heizwärme über das Mauerwerk verloren.
Gerade in den Altbauten, sind die Fensternischen meist dünner gemauert als die übrigen Wände. Besteht nicht die Möglichkeit, die Heizkörper zu versetzen und die Fensternischen vollständig auszumauern, helfen Dämmstoffplatten, Styropor oder reflektierende Folien, die an der dünnen Wand angebracht werden. Zu beachten ist, dass ein Luftspalt (mind. 20mm) zwischen Heizkörper und Dämmplatte bleiben sollte. Auch für Mietwohnungen ist dieses eine preiswerte Variante ohne bauliche Veränderungen, dauerhaft die Heizkosten ein kleines Stückchen zu senken.
Autor: Heiko Erxleben
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