Energie sparen
Energie sparen mit dem EU-Label
Täglich wird im Haus und in der Wohnung sehr viel Energie verbraucht. Wer sich für den Kauf neuer elektrischer Geräte entscheidet, möchte gerne auch Energie sparen und wird dabei auch auf die verschiedenen Labels achten, die vergeben werden. Am bekanntesten ist dabei wohl das EU-Label.
Dieses zeigt auf einer Skala von A bis G an, wie energieeffizient ein Gerät arbeitet. Nachdem die Hersteller der Geräte aber erkannt haben, dass sich energieeffiziente Geräte besser verkaufen lassen, wurden diese immer weiterentwickelt. Der Stromverbrauch wurde weiter abgesenkt, so dass die Klassifizierung A nicht mehr ausreichte. Hinzu kamen die Klassen A+ und A++. Diese stellen die sparsamsten Verbräuche dar, G hingegen steht für einen sehr hohen Verbrauch.
Verglichen werden bei dem EU-Label jedoch ausschließlich Geräte aus einer Funktionskategorie. Bei den Kühlschränken zum Beispiel werden nur Modelle gleicher Bauart und Größe miteinander verglichen. Dadurch ergeben sich hohe Unterschiede zwischen Kühlschränken und Gefrierschränken. Dessen sollten sich Verbraucher stets bewusst sein.
Um die Klassifizierung einzuteilen, wird der durchschnittliche Verbrauch sämtlicher Geräte einer Bauart und Größe zugrunde gelegt. Damit das EU-Label mit der Klasse A vergeben werden kann, darf der Stromverbrauch des betreffenden Gerätes lediglich 55 Prozent des durchschnittlichen Verbrauchs betragen.
Weiterhin sollten Verbraucher beim Kauf von Waschmaschinen oder Spülmaschinen auf den Wasserverbrauch, sowie die Reinigungs- und Schleuderwirkung achten. Ebenso muss der absolute Stromverbrauch näher betrachtet werden, um sich richtig entscheiden zu können. Wie der Name bereits erahnen lässt, wird das EU-Label von der Europäischen Kommission vergeben.
Autor: Haus & Büro