Energie sparen
Energie sparen mit einer Solaranlage
Die Energiekosten steigen, fossile Brennstoffe werden knapp, die Sonne scheint jedoch ohne Kosten. Die Bedeutung und das damit verbundene Sparpotenzial unter anderem von Solaranlagen nimmt ständig weiter zu, denn gute Anlagen arbeiten auch in der kalten Jahreszeit und sparen 25 bis 29 Prozent des Brennstoffbedarfs in einem Einfamilienhaus.
Eine kombinierte Solaranlage für Heizung und Warmwasser besteht aus einem großen Speicher im Heizungsraum, den Kollektoren auf dem Dach und einer kompakten Regelung. Flachkollektoren mit Flächen zwischen 10 und 14 Quadratmetern oder auch effizientere Vakuumröhren mit Flächen von 7 bis 11 Quadratmetern liefern die Energie zum Herz der Anlage, dem großen Speicher. Mit einer Größe von 600 bis 1.000 Litern speichern und erhitzen sie das Wasser auf bis zu 95 Grad Celsius.
Mit einer guten Isolierung kann ein solcher Speicher im Sommer und in den Übergangszeiten ohne erneute Sonneneinstrahlung bis zu zwei Wochen lang Wärme liefern. Bei der Auswahl des Speichers sollte beachtet werden, dass dieser bei der Anlieferung auch durch alle Kellertüren und Treppengänge passt.
Die Anschaffung einer solchen Solaranlage ist noch relativ teuer, rechnet sich jedoch unter Berücksichtigung von Händlerrabatten, staatlichen Förderungen und der ständig steigenden Öl- und Gaspreise nach ungefähr 20 Jahren.
Autor: Heiko Erxleben
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