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Baufinanzierung



Vorsicht bei der Anschlussfinanzierung!

Die größte Anschaffung im Leben der meisten Menschen ist das eigene Haus oder eine Eigentumswohnung. Um eine Baufinanzierung kommt hierbei wohl niemand herum, dieser Kredit wird oftmals für einen bestimmten Zeitraum abgeschlossen.

Ist dieser abgelaufen, so ist die Darlehensschuld in der Regel noch nicht beglichen. Nun gibt es für eine Anschlussfinanzierung verschiedene Möglichkeiten, wobei die meisten Darlehensnehmer bei ihrer bisherigen Bank bleiben. Hierbei geht es ihnen meist um die Bequemlichkeit.

Doch schaut man sich das Prozedere der Banken einmal genauer an, wird eines schnell klar: Die Banken haben einst einen Risikozuschlag berechnet, da die ursprüngliche Beleihungsgrenze vielleicht sehr hoch war. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist ist ein erheblicher Teil der Gesamtschuld bereits getilgt, dennoch wird der Risikozuschlag von vielen Banken einfach weiter geführt.

Ebenfalls ist zu beobachten, dass Neu- und Bestandskunden die gleichen Konditionen angeboten bekommen. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass die Verlängerung des Baudarlehens für Bestandskunden mit deutlich geringerem Aufwand verbunden ist, als der komplette Neuabschluss einer Baufinanzierung. Bei Bestandskunden entfällt die Schätzung und auch die Bonität selbiger kann entsprechend beurteilt werden.

Wer sich auf dem Markt ein wenig umschaut und verschiedene Angebote, rechtzeitig vor Ablauf der Zinsbindungsfrist einholt, der wird schnell erkennen, dass bei anderen Banken mindestens um 0,25 % geringere Zinsen angeboten werden. Dies hört sich zunächst einmal nach einem geringen Unterschied an, jedoch ergeben sich daraus bei entsprechend hohen Darlehenssummen schnell einige Tausend Euro.

Im Gegensatz dazu stehen die Kosten, die für eine Anschlussfinanzierung durch eine andere Bank entstehen. Diese belaufen sich jedoch in der Regel gerade einmal auf etwa 500 Euro. Somit sind sie deutlich niedriger, als die Einsparungen, die erzielt werden können.

Niedrigere Zinssätze bieten jedoch noch einen weiteren Vorteil: Je geringer die Zinsen, desto geringer auch die monatliche Rate. Soll die Rate dennoch gleich hoch bleiben, so verkürzt sich der Zeitraum bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens ebenfalls entsprechend. Diese Vorteile sind keinesfalls von der Hand zu weisen.

Autor: Haus & Büro

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Veröffentlicht in Finanzierung.

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