Baufinanzierung
Eigenmittel als Grundlage
Wer sich den Traum vom Eigenheim erfüllen will, der sollte über einen gewissen Betrag an Eigenmitteln verfügen. Für gewöhnlich kommt man generell wohl kaum um die Aufnahme einer Finanzierung herum, jedoch können die Eigenmittel die Gesamtkosten sehr stark absenken.
Doch welche Beträge gehören eigentlich zu den Eigenmitteln bei einer Hausfinanzierung? Grundsätzlich zählen alle Geldbeträge, die für die Baufinanzierung flüssig gemacht werden können. Insbesondere Bargeld, Sparguthaben und das Guthaben auf dem Girokonto kommen hierfür in Betracht. Dabei sollten jedoch auch zusätzliche Mittel nicht vernachlässigt werden. Das Bausparguthaben beispielsweise zählt ebenso zu den Eigenmitteln, die in die Hausfinanzierung mit eingebracht werden können, wie ein Grundstück.
Ist ein Grundstück bereits vorhanden und kann beliehen werden, zählt dieses also zu den Eigenmitteln bzw. dem Eigenkapital. Des Weiteren fallen unter diesen Bereich unter Umständen auch Darlehen von Arbeitgebern oder Verwandten. Wichtig ist aber, dass diese Darlehen im Grundbuch nur nachrangig abgesichert werden, um von den Banken als Eigenmittel akzeptiert zu werden. Oftmals werden zusätzliche Darlehen auch gar nicht als Eigenmittel anerkannt.
Auch Aktien und Wertpapiere können als Eigenmittel in die Hausfinanzierung mit einfließen. Diese müssen vor der Darlehensaufnahme natürlich entsprechend verkauft und in Geld umgewandelt werden.
Außerdem sind die Eigenleistungen zu berücksichtigen. Hierbei handelt es sich um alle Arbeiten beim Hausbau, welche die Hausherren bzw. deren Verwandte, Bekannte und Helfer selbst übernehmen können. Als Eigenleistungen werden die Kosten angesetzt, die bei der Beauftragung eines externen Handwerkers / Dienstleisters anfallen würden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Kosten für das Material mit finanziert werden.
Autor: Haus & Büro
Tags:Finanzierung, Geld, Grundstück